Unsere Themen

Aktuell zur Kommunalwahl haben wir eine Stadtteilzeitung für unserem Ortsbezirk herausgegeben und diese an viele Haushalte in Ginnheim, Eschersheim und Dornbusch verteilen lassen. Die dort abgedruckten Artikel bilden im Kern die wichtigsten Themen ab, für die wir uns im Ortsbeirat eingesetzt haben und auch zukünftig einsetzen möchten. Im Folgenden finden Sie hier die Langfassungen der abgedruckten Artikel und weitere Themen, die wir aus Platzgründen nicht mehr in der Stadtteilzeitung unterbringen konnten.

Unsere Stadtteilzeitung können Sie sich <link userspace he eschersheim>->hier<- als pdf-Dokument anzeigen lassen.

Themenübersicht

Konkurrenz zwischen Grünflächen und Wohnungsbau

Ein Gespräch mit den Grünen Ortsbeiratsmitgliedern Annegret Brein und Beate
Huf zum Thema Nachverdichtung contra Schutz von Gärten und Grünflächen.


In Frankfurt werden viele Flächen zugebaut. Ist das auch im Ortsbezirk ein Thema?

Annegret: Die Fläche in Frankfurt ist begrenzt. Es gibt Nutzungskonflikte und mir ist der Erhalt der Grünflächen sehr wichtig. Nicht nur wegen seltener Pflanzen und Tierarten. Auch fürs Klima ist das wichtig. Und ein ganz wichtiges Argument ist die Naherholung: Kinder, Menschen die spazieren gehen, Leute mit Hunden, alte Menschen nutzen private Gärten und öffentliches Grün.

Beate: Ja, Grünflächen sind wichtig für die Leute im Stadtteil. Auf der anderen Seite ist es so, dass Frankfurt immer noch wächst: Es werden mehr Kinder geboren als Menschen sterben und es ziehen mehr Leute zu als weg. Und immer mehr Leute wohnen alleine in Wohnungen. D.h. Frankfurt braucht trotz allem noch neue Wohnungen. Wenn man keine grünen Wiesen vor der Stadt zubauen will und nicht möchte, dass Menschen weite Wege zurücklegen müssen, dann ist es notwendig, auch in den Stadtteilen zu gucken, ob noch Wohnungen gebaut werden könnten.

Wenn man die Grünflächen nicht zubauen will, welche Alternativen könntet ihr euch vorstellen?

Beate: Ich glaube, dass es schon noch Möglichkeiten gibt: vielleicht könnten Häuser aufgestockt werden. Man könnte gucken, wo es Parkplätze oder Garagenhöfe gibt, die man auflösen und bebauen könnte. Es gibt auch Brachen und Leerstände.

Annegret: Ja, da bin ich auch einverstanden, wenn das Grün nicht so bedroht wird. Der Siedlungsrand schiebt sich aber immer näher zum Grüngürtel. Das halte ich für sehr problematisch.

Beate: Gleichzeitig gibt es Flächen, wo wir keine Nachverdichtung wollen. In Ginnheim wurden schon Häuser abgerissen, weil es eben an der Stelle erlaubt ist, größer zu bauen. Und das ist dann sehr schade für das Ortsbild. In Eschersheim haben wir kleine Fachwerkhäuser, die heute schon leer stehen und wo die Gefahr von Abriss auch groß ist. Schön wäre, wenn in Frankfurt der Denkmalschutz etwas genauer hingucken würde und die historischen Häuser unter Schutz stünden. Über die Erhaltungssatzungen sind leider solche Gebäude nicht zu retten.

Annegret: Ja da stimme ich voll zu. Ich finde das auch ganz wichtig für den Stadtteil, dass charakteristische Ensembles, wie Fachwerkhäuser, Gründerzeithäuser und May-Häuser oder auch die so genannte Holland-Siedlung erhalten bleiben. Als Ortsbeirat kann man da bisher kaum etwas machen.

Die Konkurrenz zwischen Grünflächen und Wohnungsbau ist groß. Wo gab es Streitpunkte?

Annegret: NachbarInnen sind öfters auf uns zugekommen, wenn Gärten zugebaut werden sollten. Wenn noch keine Baugenehmigung da war, konnten wir wenigstens erreichen, dass der Bebauungsplan eingehalten wurde. Es ist wichtig, dass die NachbarInnen auf uns zu kommen, wenn sie von Planungen mitbekommen. Wenn die Baugenehmigung schon da ist, können wir im Ortsbeirat gar nichts mehr erreichen. In der Burgholzerstraße war die Bebauung in den Gärten für uns zwar traurig, aber wir konnten das nicht verhindern, weil es halt nach Bebauungsplan genehmigungsfähig war.Wenn nach der Bebauung von Gärten unter der restlichen kleinen Freifläche Tiefgaragen sind und drüber maximal 80 cm Erde – da kann kein Baum mehr wachsen. Das ist doch kein Garten mehr !  Diese Vorgehensweise ist einfach nicht richtig und da hat Beate jetzt ins Grüne Frankfurter Kommunalwahlprogramm eine Ergänzung zu dem Thema Bebauungspläne eingebracht.

Beate: Frankfurt ist überzogen mit einem dichten Netz von z.T. sehr einfachen Bebauungsplänen aus den 60er- und 70-er Jahren. Damals hat man noch nicht so viel Wert drauf gelegt, genau zu gucken, wo wollen wir eigentlich, dass nachverdichtet wird und wo wollen wir die Grünflächen schützen. Wir halten es für notwendig, dass die Bebauungspläne genau auf die Möglichkeiten, das Grün zu schützen und die Möglichkeiten nachzuverdichten, noch mal nachzugucken und gegebenenfalls zu ändern. Danach wären Befreiungen von Bebauungsplänen nicht mehr so einfach, Die neuen Bebauungspläne werden vor dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung öffentlich ausgelegt  BürgerInnen können ihre Meinung sagen. Die neuen Bebauungspläne drücken dann das aus, was die Stadt heute will.

Annegret: In diesem Zusammenhang möchte ich etwas zur Schloßhecke sagen: Da hat uns der Bebauungsplan sehr geholfen, denn da war an der Stelle, wo gebaut werden sollte, war Gartengelände festgesetzt. Nicht nur die direkten AnwohnerInnen, sondern ganz viele GinnheimerInnen waren sehr aktiv, um die Bebauung zu verhindern. Lutz [Sikorski, der damalige Grüne Verkehrsdezernent], hat die Gärten - in letzter Minute sozusagen - gerettet, weil er nicht genehmigt hat, den Weg als Straße auszubauen.

Es gibt auch Wohngebiete, die umgestaltet werden können. Habt ihr Ideen zur Platensiedlung?

Beate: Die Platensiedlung ist eine reine Wohnsiedlung und zu weiträumig und die Platenstraße sehr lang und eintönig. Wir können uns gut vorstellen, dass besser gefasste Grünflächen entstehen, dass Läden entstehen, dass dort auch Arbeitsplätze wären und mehr anregende Flächen für Kinder und Jugendliche als es im Augenblick dort gibt. Ein Sportplatz dort sollte für alle geöffnet werden. Auch eine Straßenbahn wäre toll. Außerdem müssten die fußläufigen Verbindungen zwischen der Platenstraße und den angrenzenden Bereichen, insbesondere Richtung Wilhelm-Epstein-Straße verbessert werden.

Annegret: Die Verbindung soll in Zukunft auch verbessert werden. Es ist ein Park geplant und es soll eine  Fußgängerbrücke über die Wilhelm-Epstein-Straße zu der Miquel-Anlage geben. Wichtig ist uns als Grüne natürlich auch, Bewohnerinnen im Umfeld bei den Planungen mit einzubeziehen.

Ein Thema für die nächste Wahlperiode ist auch das Gebiet Eschersheim Nord. Süd-östlich der Neubausiedlung „Im Geeren“ gibt es ja eine Planung zur Bebauung. Was haltet ihr denn davon?

Beate: Das ist richtig. In Eschersheim Nord ist eine Fläche im Flächennutzungsplan enthalten, wo eine Erweiterung des Neubaugebietes „Im Geeren“ möglich sein soll, allerdings muss vorher noch ein Bebauungsplan gemacht werden. Ich kann mir das an dieser Stelle ganz gut vorstellen. Ich hätte die Hoffnung, die Vergrößerung dieser Neubausiedlung führt dazu, dass sich mehr Läden an dem neuen Platz halten können. Die Flächen, die da bebaut werden sollen, sind Flächen einer Gärtnerei. Der große Nachteil dort ist natürlich der Lärm von der Autobahn.

Annegret: Ich bin da völlig gegen die Bebauung. Es geht nicht nur um die Gärtnereifläche. Sondern da sind auch Gärten, Wiesen und Spazierwege, die werden auch sehr viel genutzt. Ich finde, diese Fläche sollte als Grün erhalten bleiben. Ich werde mich dafür einsetzen,  dass da möglichst viel grüne Fläche erhalten bleibt. Es gibt da auch ein wertvolles Biotop und das muss auf jeden Fall geschützt werden.

Beate: Darin kann ich der Annegret natürlich zustimmen. Es soll nicht darum gehen, die gesamte Fläche dort zu bebauen, sondern ich würde mir auch eher eine Bebauung nah an der Siedlung vorstellen und nicht in den wertvollen Flächen.

Welches Fazit zieht Ihr?

Annegret: Vorrang bei Bebauung haben schon bebaute Flächen. Da muss ortsspezifisch genau geguckt werden, ob und wie nachverdichtet werden kann. Grünflächen sollen möglichst vor Bebauung geschützt werden.

Beate: Und wir Grüne werden uns dafür einsetzen, dass historisch gewachsene Stadtbilder erhalten bleiben.

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Bespielbare Stadt

Was bedeutet denn dieser Begriff?
Spielobjekte, bei denen die Benutzung nicht vorherbestimmt ist, stehen auf Gehwegen im ganzen Stadtteil.

Auf allen Gehwegen, wo Platz ist?
Nein, sondern nur auf Wegen, die von Kindern oft genutzt werden, zur Schule oder zu Freizeitzielen. Diese Wege werden gefunden, in dem Kinder ihre Wege mit Kreide aufzeichnen.

Sind mehr Spielplätze nicht die bessere Alternative?
Die Spielobjekte machen die Wege interessant, das Zufußgehen macht dadurch mehr Spaß. Außerdem helfen sie durch ihren Standort dabei, dass die Kindern an übersichtlichen Stellen die Straße überqueren. Jeder einzelne Spielpunkt wird nur kurz benutzt, dann geht es weiter zum nächsten. Spielplätze sind dagegen dafür ausgelegt, dass sich Kinder dort länger aufzuhalten.

Und wenn auf den Gehwegen kein Platz ist?
An engen Stellen können auch einzelne Steine des Verbundpflasters farbig angemalt werden oder sie werden durch anders formatige bunte Platten ersetzt.

Gibt´s das schon?
Ja, in Griesheim, eine kleine Stadt in der Nähe von Darmstadt. Dort hat Professor Meyer, der das Projekt „Bespielbare Stadt“ entwickelt hat, es auch verwirklichen können: „Die Griesheimer Kinder können sich jetzt durch ihre Stadt hindurchspielen [   ] Drei von vier Kindern bewerten dies positiv.“. Zu dem Projekt gehört auch, dass auf Antrag von AnwohnerInnen ein Straßenabschnitt einen Nachmittag lang für Autos gesperrt wird: Spielstraße auf Zeit. Die Stadt Griesheim hat dafür auch mehrere Preise bekommen. Näheres zum Projekt „Bespielbare Stadt“ in Griesheim können Sie nachlesen unter www.bespielbare-Stadt.efhd.de

Kommen dadurch die Kinder nicht zu spät zur Schule?
Nein, es ist eher umgekehrt: Da die Kinder nur kurz an einem Spielobjekt bleiben und sie das nächste Spielobjekt anzieht, werden die Zwischenabschnitte eher schneller zurückgelegt.

Wird es das auch bei uns geben?
Wir haben erreicht, dass das Projekt „Bespielbare Stadt“ im Frankfurter Programm der GRÜNEN steht. Wir werden uns dafür einsetzen, dass es in einem unserer Stadtteile verwirklicht wird.

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Jugendliche

Für Kinder wird viel getan: Die Kindergartenplätze werden ausgebaut, die Spielplätze bekommen neue, attraktive Geräte. Das ist wichtig, Eltern fordern das zu Recht und wir setzen uns auch sehr dafür ein. Aber wenn aus den Kindern Jugendliche geworden sind, fallen sie bei Erwachsenen manchmal negativ auf. Im Ortsbeirat hören wir immer wieder Beschwerden: Bänke sollen abgebaut werden, weil sich dort Jugendliche treffen, eine öffentliche Grünfläche soll privatisiert werden, weil sich dort abends Jugendliche aufhalten. Eine Tischtennisplatte wird nicht auf einem Spielplatz installiert, weil Jugendliche sie missbrauchen könnten. Ständig tauchen Pauschalvorwürfe auf: Jugendliche würden lärmen, hinterließen Müll und der Hauptvorwurf ist immer: Die würden dealen !

Jugendliche haben es nicht leicht: Das Finden eigener Lebensziele ist schwieriger geworden, der Leistungsdruck in der Schule ist hoch. Jugendliche haben schon immer Grenzen ausgetestet. Es ist nicht tolerierbar, wenn Jugendliche nachts die AnwohnerInnen im Schlaf stören oder aggressiv sind.

Aber für Jugendliche wird zu wenig getan: Manche Eltern sind überfordert und erhalten zu wenig Unterstützung. Schule spricht oft nicht die Lebensthemen dieser Altersgruppe an, Berufsberatung ist oft zu dürftig. Wenn es Jugendhäuser gibt, sind sie unterbesetzt und im öffentlichen Raum ist zu wenig Platz für Jugendliche.
In Eschersheim wurde auf unsere Initiative hin der Bolzplatz im Anne-Frank-Spielpark wieder bespielbar gemacht.
Den Wunsch der Jugendlichen nach einem Jugendzentrum in Eschersheim unterstützen wir nachdrücklich. Durchsetzen konnten wir zusammen mit den Römergrünen, dass es in Eschersheim ein Jugendbüro gibt: 2 bis 3 MitarbeiterInnen gehen auf die Straße, nehmen dort Kontakt mit Jugendlichen auf, machen Freizeit- und Beratungsangebote. Auch AnwohnerInnen nehmen mit dem Jugendbüro Kontakt auf. Bei Problemen muss nicht gleich die Polizei geholt werden !  
Auch wenn es in Eschersheim noch kein Jugendhaus gibt: Aus dem Ortsbeiratsbudget haben wir einen Unterstand in der Elisabeth-Schwarzhaupt-Anlage beantragt. Auch das war der Wunsch von Jugendlichen dort, vermittelt durch das Jugendbüro. Sie treffen sich sowieso dort und wollen ein Dach überm Kopf – das ist doch ein bescheidener Wunsch !.
Auch der Graffitiwürfel im Sinaipark war ein Angebot für Jugendliche: Den ganzen Sommer 2010 stand ein Würfel im Sinaipark und durfte besprüht werden. Die Sperrholzplatten sind immer wieder für neue Sprühaktionen ausgetauscht worden. Es sind viele interessante Bilder entstanden. Als Erinnerung steht jetzt noch ein von Hendrik Docken gestalteter Eichenstamm. Diese Aktion wurde auf Anregung von uns aus dem Ortsbeiratsbudget finanziert.
Wir wollen weiterhin mehr Plätze mit und für Jugendliche schaffen.

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Radfahren soll noch attraktiver werden

Wir Grüne wollen dass das Radfahren in Frankfurt attraktiver wird. In der abgelaufenen Wahlperiode hat sich der Radverkehrsanteil auf 15% nahezu verdoppelt. Dies ist vor allem der kontinuierlichen Arbeit unserer Grünen Fraktion im Römer und unseres Verkehrsdezernenten, Lutz Sikorski, zu verdanken, die wichtige Projekte für den Radverkehr gefördert und umgesetzt haben. So wurde in ganz Frankfurt - und natürlich auch in unseren Stadtteilen - flächendeckend das Radfahren gegen Einbahnstraßen in den Tempo-30-Zonen eingeführt. So können RadfahrerInnen ohne Umwege fahren, wohin sie wollen. Eine wichtige Radverbindung, die so genannte Ostparallele zur Eschersheimer Landstraße wurde eingerichtet und ermöglicht nun eine direkte Radverbindung von Alt-Eschersheim zur Hauptwache.
Aber auch kleine Maßnahmen, wie die vielen hundert Radbügel, die in der Stadt vor allem an den ÖPNV-Haltestellen aufgestellt wurden, erleichtern den RadfahrerInnen das sichere Abstellen der Räder – eine wichtiger Voraussetzung, um Menschen vom Auto zum Umsteigen auf kombinierte Rad- und ÖPNV-Nutzung auf dem Weg zum Arbeitsplatz oder zum Einkaufen zu bewegen. Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir vor Ort kleinere Teilstücke und Lückenschlüsse im Radwegenetz verwirklichen können – so wurde auf Initiative der Grünen im Ortsbeirat der Radweg von der Maybachbrücke zur Straße Alt-Eschersheim und die Radstreifen zwischen Marbachweg und der Straße Am Dornbusch eingerichtet, welche den Radfahrerinnen eine sichere Querung der Eschersheimer Landstraße ermöglichen. In der kommenden Wahlperiode wollen wir vor allem die fehlende, durchgängige Radverbindung von Ginnheim nach Eckenheim realisieren: Diese soll vom Markus-Krankenhaus über die Wilhelm–Epstein-Straße, Am Dornbusch und Marbachweg zur Eckenheimer Landstraße führen.
Als zweites Projekt wünschen wir uns die Überarbeitung der Radrouten, die bereits in den 90er Jahren eingerichtet wurden – hier sei vor allem der Abschnitt der Radroute F4 in der Raimundstraße genannt, der an vielen Stellen erhebliche Mängel aufweist.

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Schule und Kinderbetreuung

Schule im Stadtteil- Bildung für alle!

Bündnis 90/ Die Grünen wollen Schulen,  die Kinder in den Mittelpunkt stellen. Schulen sollen sich auf neue pädagogische und soziale Herausforderungen einlassen können und das Kind als solches annehmen. Wir wollen Kind- gerechte Schulen und nicht schulkonforme Kinder erziehen.   Deshalb wollen wir echte Ganztagsschulen und Gesamtschulen, die den SchülerInnen die Möglichkeiten geben, sich optimal zu entwickeln, unabhängig von den Voraussetzungen und der Herkunft des Elternhauses. Die Schulen, die dies wünschen, sollen sich in diese Richtung weiter entwickeln können.  Bildungspolitik ist allerdings in erster Linie Länderkompetenz.
Dennoch wollen wir vom Ortsbeirat aus Schule als wichtige Stadtteilzentren weiterentwickeln.
Kinder- und Jugendliche  sollen ihre Lebenswelt mit gestalten. Wir haben entsprechende Initiativen schon bisher immer unterstützt und werden dieses weiter forcieren.

Wir setzen uns konkret ein für:

  • Ein  bedarfsgerechtes Angebot an Plätzen für alle Schultypen
  • Den weiteren Ausbau von Ganztagsschulangeboten an allen Schulen im Stadtbezirk
  • Mehr Servicepersonal („Hausmeister“) an Schulen, die eine intensivere Nutzung der Schulen an Nachmittagen und Abenden ermöglichen.
  • Bessere Schulhofgestaltungen mit vielen Spielanreizen und Grün.
  • Einen Ausbau der Peter-Petersen Schule zur integrierten Gesamtschule mit Ganztagesangeboten

 

Kinderbetreuung- und Bildung

Sowohl zur Sicherstellung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf als auch als Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit ist  eine bedarfsgerechte  Versorgung von der Kinderkrippe bis zur Betreuung der Schulkinder nötig. Besonders wichtig ist, dass diese Betreuung nach der Kindergartenzeit nicht endet. Hier gibt es noch viel aufzuholen.
Solange die hessische Landesregierung  den Ausbau   der Versorgung mit Ganztagesschulplätzen  verzögert, muss es eine gute Hortversorgung geben.
Auch wenn der Ortsbeirat keine Betreuungsplätze schaffen kann, unterstützen wir  weiterhin alle Initiativen zur Schaffung neuer Plätze durch Anregungen an den Magistrat, durch aktive Suche nach Räumen durch Lobbyarbeit für Krippenplätze, Kindergartenplätze und Hortplätze in unserem Ortsbezirk.

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